Drei Angaben braucht Ihr Gastgeber am Telefon, bevor Sie ankommen: Ihre geplante Ankunftszeit, Ihre Mobilnummer und die Absprache zur Schlüsselübergabe. Alles andere ist hilfreich, aber diese drei sind Pflicht. Wer sie vorab klärt, vermeidet Wartezeiten, verpasste Check-ins und unnötige Rückrufe.
Konkret heißt das: Nennen Sie beim Voranruf folgende Punkte:
- Ankunftszeit (so genau wie möglich, z. B. „gegen 17:30 Uhr“)
- Ihre Mobilnummer für Rückfragen unterwegs
- Anzahl der Gäste (relevant für Bettwäsche, Handtücher, Endreinigung)
- Transportmittel (Auto, Bahn, Bus — wichtig für Parkplatz und Abholung)
- Besondere Bedürfnisse (Rollstuhl, Kinderbett, Allergie, Haustier)
Profi-Tipp: Speichern Sie die Telefonnummer des Gastgebers bereits beim Buchen in Ihrem Handy ab. So finden Sie sie im Ernstfall sofort, auch ohne Internetzugang.
Wichtige Erkenntnisse
Die drei wichtigsten Schritte vor der Ankunft sind: Ankunftszeit und Mobilnummer mitteilen, Schlüsselübergabe klären und alternative Kontaktwege kennen, falls der Gastgeber nicht erreichbar ist.
| Thema | Details |
|---|---|
| Pflichtangaben beim Voranruf | Ankunftszeit, Mobilnummer und Schlüsselabsprache sind die drei unverzichtbaren Informationen. |
| Meldefrist bei später Ankunft | Bei Ankunft nach 18:00 Uhr bis spätestens 17:00 Uhr telefonisch Bescheid geben. |
| Fallback bei Nichterreichbarkeit | Voicemail, Plattformnachricht und Tourismusinfo in dieser Reihenfolge nutzen. |
| ÖPNV-Gäste | Shuttle, Taxinummern und Fahrpläne aktiv beim Gastgeber erfragen, da ÖPNV-Infos oft fehlen. |
| Automatisierte Anrufannahme | KI-Telefonassistenten erfassen Ankunftsdaten rund um die Uhr und übergeben sie direkt ans Buchungssystem. |
Inhaltsverzeichnis
- Wann sollten Sie anrufen? Check-in-Zeiten und Meldefristen kennen
- Was sagen Sie beim Voranruf? Telefonskripte und Checkliste
- Was tun, wenn niemand abhebt?
- Anreise mit öffentlichem Verkehr: Welche Fragen Sie als Gast ohne Auto stellen sollten
- Was Gastgeber vom Anruf brauchen — und wie automatisierte Telefonassistenten helfen
- Ihre Checkliste zum Abspeichern: Was vor dem Anruf zu prüfen ist
- Warum ein kurzer Voranruf den Check-in entspannt
- Quellen
- FAQ
Wann sollten Sie anrufen? Check-in-Zeiten und Meldefristen kennen
Die meisten Ferienunterkünfte haben feste Check-in-Fenster, die üblicherweise am Nachmittag stattfinden. Wer später ankommt, muss das rechtzeitig melden — gängige Praxis ist eine Benachrichtigung bis spätestens 17:00 Uhr am Anreisetag.
Wann ein Voranruf sinnvoll ist:
- Frühankunft vor 15:00 Uhr: Fragen Sie, ob das Gepäck schon abgestellt werden kann.
- Späte Ankunft nach 18:00 Uhr: Unbedingt bis 17:00 Uhr telefonisch Bescheid geben.
- Flugverspätung oder Zugausfall: Sofort nach Bekanntwerden anrufen oder eine SMS schicken.
- Anreise am Abend oder nachts: Schlüsseltresor-Code und Zugangsdaten vorab erfragen.
Bei internationalen Verbindungen, Nachtzügen oder Fährverbindungen empfiehlt sich ein Anruf bereits 2–3 Tage vor Anreise, um alle Details zu klären.
Profi-Tipp: Notieren Sie sich die Meldefrist direkt in Ihrer Buchungsbestätigung oder stellen Sie eine Kalender-Erinnerung für 16:30 Uhr am Anreisetag.
Was sagen Sie beim Voranruf? Telefonskripte und Checkliste
Ein guter Voranruf dauert unter zwei Minuten. Bereiten Sie sich kurz vor, dann läuft das Gespräch von selbst.
Skript für pünktliche Ankunft
„Guten Tag, mein Name ist [Name]. Ich habe bei Ihnen vom [Datum] bis [Datum] gebucht, Buchungsnummer [Nummer]. Ich möchte mich kurz melden: Wir kommen voraussichtlich gegen [Uhrzeit] an. Meine Mobilnummer ist [Nummer]. Wie läuft die Schlüsselübergabe bei Ihnen ab?“
Skript für verspätete Ankunft
„Guten Tag, [Name] hier, Buchung [Nummer]. Wir werden uns leider etwas verspäten und kommen erst gegen [Uhrzeit] an. Gibt es einen Schlüsseltresor oder eine andere Möglichkeit? Ich bin unter [Mobilnummer] erreichbar.“
Skript für frühe Anreise
„Guten Tag, ich wollte kurz fragen: Wir kommen bereits gegen [frühe Uhrzeit] an. Ist es möglich, das Gepäck schon abzustellen, auch wenn das Zimmer noch nicht fertig ist?“
Checkliste der Informationen, die Sie beim Anruf bereithalten sollten:
- Buchungsnummer und Anreisedatum
- Geplante Ankunftszeit
- Ihre Mobilnummer
- Anzahl der Personen
- Transportmittel (Auto: Kennzeichen für Parkplatz; Bahn: Bahnhof und Ankunftszeit)
- Gepäckmenge (relevant bei Abholung)
- Allergien, Barrierefreiheitsbedarf oder Haustier
- Fragen zu Parkplatz, Zugangscode oder Haustürschlüssel
Eincheckfragen telefonisch klären lässt sich mit einer kurzen Vorbereitung deutlich effizienter gestalten. Manche Anbieter senden den Code zum Schlüsseltresor bereits mit den Buchungsunterlagen; in diesen Fällen empfiehlt sich der Kontakt zur Hausbetreuung 2–3 Tage vor Anreise.
Profi-Tipp: Fragen Sie am Ende des Gesprächs immer: „Gibt es noch etwas, das ich wissen sollte?“ Das öffnet den Raum für Hinweise zu Parkverboten, Baustellen oder Besonderheiten im Haus.
Was tun, wenn niemand abhebt?
Kein Grund zur Panik. Gehen Sie diese Schritte der Reihe nach durch:
- Voicemail oder SMS hinterlassen mit Name, Buchungsnummer, Ankunftszeit und Rückrufnummer.
- Plattformnachricht senden (Airbnb, Booking.com, Feratel oder die Buchungsplattform des Anbieters).
- E-Mail schicken mit denselben Angaben wie in der Voicemail.
- WhatsApp Business nutzen, falls die Nummer des Gastgebers dafür freigeschaltet ist.
- Tourismusinfo vor Ort anrufen — viele Servicebüros haben erweiterte Erreichbarkeitszeiten und kennen lokale Notfallkontakte.
- Erneuter Anruf nach 30 Minuten, dann nach weiteren 60 Minuten.
Vorlage für eine kurze Voicemail:
Regionale Servicestellen und touristische FAQs listen häufig feste Telefonnummern und Notfallkontakte mit erweiterten Erreichbarkeitszeiten. Schauen Sie also auch auf der Website der Unterkunft nach einer Notfallnummer.
Anreise mit öffentlichem Verkehr: Welche Fragen Sie als Gast ohne Auto stellen sollten
Wer ohne Auto anreist, braucht mehr Vorabinformationen als Autofahrer. Viele Gastgeber stellen laut einer Masterarbeit zu Beherbergungsbetrieben in Werfenweng und Abtenau Pkw-Anreise bevorzugt dar; ÖPNV-Hinweise sind nicht immer vollständig. Fragen Sie deshalb aktiv nach.
Diese Punkte sollten Sie beim Voranruf klären:
- Nächster Bahnhof oder Bushaltepunkt und Fußweg-Dauer zur Unterkunft
- Abholservice oder Shuttle vom Bahnhof (kostenlos oder kostenpflichtig?)
- Lokale Taxinummern für den Ankunftstag
- Gepäckhilfe vor Ort oder Gepäcktransport vom Bahnhof
- Fahrpläne für Busse und Bahnen im Ort (für Ausflüge und Einkaufen)
- Einkaufsmöglichkeiten zu Fuß oder per Bus erreichbar
Profi-Tipp: Buchen Sie Transfers bei bekannt unregelmäßigen Verbindungen mindestens 48 Stunden im Voraus. Fragen Sie den Gastgeber direkt, welchen Anbieter er empfiehlt — das spart Recherche und gibt Ihnen einen verlässlichen Kontakt.
Was Gastgeber vom Anruf brauchen — und wie automatisierte Telefonassistenten helfen
Gastgeber brauchen Ihre Ankunftszeit, um Personal einzuteilen, Schlüssel bereitzulegen und den Check-in zu koordinieren. Fehlt diese Information, entstehen Wartezeiten auf beiden Seiten. Mindestangaben aus Gastgebersicht: Ankunftszeit, Mobilnummer, Personenzahl und eventuelle Sonderwünsche.
Viele Vermieter setzen heute auf automatische Anrufannahme, um keine Anfragen zu verpassen. KI-Telefonassistenten und Voicebots erfassen Standardfragen automatisch und übergeben die Daten direkt an das Buchungssystem oder CRM, zum Beispiel an Smoobu für Ferienhausverwaltung.
Für Gäste bedeutet das: 24/7-Erreichbarkeit, schnellere Rückmeldung und weniger verpasste Anrufe. Welche Gästeanfragen sich automatisieren lassen und welche ein persönliches Gespräch brauchen, hängt vom jeweiligen Betrieb ab.
Ihre Checkliste zum Abspeichern: Was vor dem Anruf zu prüfen ist
Speichern Sie diese Liste als Foto auf Ihrem Smartphone oder drucken Sie sie aus:
- ☐ Buchungsnummer zur Hand
- ☐ Ankunftszeit festgelegt (inkl. Puffer für Verspätungen)
- ☐ Eigene Mobilnummer parat
- ☐ Fragen zu Parken und Zugang notiert
- ☐ Notfallkontakt des Gastgebers gespeichert
- ☐ Zahlungsmittel vor Ort geklärt (Kaution bar oder Karte?)
- ☐ Zugangscode oder Schlüsseltresor-Info in Buchungsbestätigung geprüft
- ☐ ÖPNV-Fragen vorbereitet (falls ohne Auto)
Die meisten dieser Angaben sollten in Ihrer Buchungsbestätigung stehen. Fehlen Zugangscode oder Parkhinweis, fragen Sie spätestens 2 Tage vor Anreise nach.
Warum ein kurzer Voranruf den Check-in entspannt
Klare Voranmeldungen sind kein Höflichkeitsritual. Sie sind der einfachste Hebel für einen reibungslosen Start in den Urlaub.
Gastgeber, die wissen, wann Sie ankommen, können den Schlüssel bereitstellen, die Heizung rechtzeitig einschalten und Ihnen beim Eintreffen sofort weiterhelfen. Fehlt diese Information, wartet entweder der Gast vor verschlossener Tür oder der Gastgeber hält sich unnötig lange bereit. Beides kostet Nerven.
Aus Projekten, die Assistent24 mit Ferienhausbetreibern umgesetzt hat, zeigt sich: Die häufigste Ursache für Beschwerden beim Check-in ist nicht die Unterkunft selbst, sondern fehlende Kommunikation im Vorfeld. Ein Anruf von zwei Minuten verhindert das zuverlässig. Wer sich kurz vorbereitet, wie in den Skripten oben beschrieben, kommt entspannt an. Vorab Kontakt aufzunehmen stärkt außerdem das Vertrauen auf beiden Seiten — das ist kein Klischee, sondern Praxis.
Quellen
- FAQ | FiS - Fun in Styria
- Masterarbeit Konzept Kisser, Julia
- Ferienhaus finden und buchen – 7 Tipps für den perfekten Urlaub
Gastgeber, die ihre telefonische Erreichbarkeit automatisieren möchten, finden bei Assistent24 KI-Telefonassistenten für Hausverwaltungen eine passende Lösung für 24/7-Erreichbarkeit ohne Personalaufwand.
Häufige Fragen
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