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    Blog · · 13 Min. Lesezeit

    Telefonangst als Unternehmer: Lösung heißt KI-Telefonassistent

    Ein KI-Telefonassistent ist die Lösung gegen Telefonangst als Unternehmer. Nie wieder wichtige Anrufe verpassen und effizienter arbeiten.

    Telefonangst als Unternehmer: Lösung heißt KI-Telefonassistent
    Quelle: KI-generiert

    Die schnellste Lösung gegen verpasste Anrufe ist ein KI-Telefonassistent, der als 24/7-Erstkontakt und Rückrufservice arbeitet, noch bevor Ihr Team überhaupt zum Hörer greift. Wer als Geschäftsführer eines Dienstleistungsbetriebs unter der Angst leidet, wichtige Kundenanrufe zu verpassen oder in Stoßzeiten schlicht nicht erreichbar zu sein, braucht keine Coaching-Stunde. Er braucht ein System, das Anrufe zuverlässig annimmt, Termine bucht und nur die wirklich komplizierten Fälle an einen Mitarbeiter weiterreicht.

    Die Sorge ist real: Jeder unbeantwortete Anruf ist ein potenzieller Kunde, der beim nächsten Anbieter landet. Ein Voicebot übernimmt laut AGFEO bis zu 80 % der Routineanfragen und senkt Bearbeitungszeiten um bis zu 60 %. Das bedeutet: Öffnungszeiten, Terminwünsche und Statusabfragen laufen automatisch, während sich Ihr Team auf komplexere Anliegen konzentriert.

    Drei Sofort-Schritte für die kommenden Wochen:

    • Potenzialcheck: Zählen Sie eine Woche lang, wie viele Anrufe unbeantwortet bleiben und welcher Anteil davon Routinefragen sind.
    • Pilot-Journeys definieren: Starten Sie mit zwei oder drei klaren Abläufen wie Terminbuchung, Rückrufwunsch und Öffnungszeiten.
    • Notfall-Fallback festlegen: Legen Sie fest, wann der Bot sofort an einen Menschen übergibt, etwa bei Beschwerden oder unklaren Anliegen.

    Inhaltsverzeichnis

    Für welche Unternehmen sich ein KI-Telefonassistent rechnet

    Nicht jeder Betrieb braucht sofort eine vollautomatisierte Telefonlösung. Entscheidend ist das Anrufvolumen und der Anteil an Anfragen, die sich standardisieren lassen. Ein Voicebot wird wirtschaftlich interessant ab einem moderaten wöchentlichen Anrufvolumen mit einem hohen Anteil wiederkehrender Fragen, insbesondere wenn regelmäßig während Stoßzeiten Anrufe verpasst werden.

    Typische Kandidaten aus der Praxis:

    • Ordinationen und Zahnarztpraxen: Terminvereinbarung, Terminverschiebung und Erinnerungen binden viel Personalzeit.
    • Handwerksbetriebe: Werkstatttermine, Ersteinschätzungen und Rückrufwünsche außerhalb der Baustellenzeiten.
    • Autohäuser und Kfz-Werkstätten: Anfragen zu Probefahrt, §57a-Überprüfung oder Pickerl-Terminen häufen sich vor allem montags.
    • Gastronomie und Hotellerie: Reservierungen, Stornierungen und Auslastungsanfragen außerhalb der Servicezeiten.
    • Hausverwaltungen und Immobilienmakler: Wiederkehrende Anfragen zu Besichtigungen, Schadensmeldungen und Verfügbarkeiten.

    Wer mehrsprachige Kunden betreut oder mehrere Standorte koordiniert, profitiert zusätzlich, weil ein Voicebot parallel in mehreren Sprachen und an mehreren Linien gleichzeitig arbeiten kann.

    Wie ein Voicebot technisch und praktisch funktioniert

    Ein KI-Telefonassistent besteht aus mehreren Bausteinen, die zusammen ein Gespräch führen, das sich für den Anrufer natürlich anfühlt. Spracherkennung wandelt das Gesagte in Text um, ein Sprachmodell erkennt die Absicht dahinter, eine Dialogsteuerung entscheidet über die nächste Frage oder Aktion, und eine Sprachsynthese antwortet hörbar. Im Hintergrund läuft die Anbindung an Ihre bestehenden Systeme.

    1. Anruf trifft ein: Die IP-Telefonanlage leitet den Anruf an den Assistenten weiter, ohne dass sich für den Kunden die Rufnummer ändert.
    2. Begrüßung und Intent-Erfassung: Der Bot begrüßt den Anrufer und erkennt, ob es um einen Termin, eine Frage oder ein Anliegen geht.
    3. Datenabfrage über Systemanbindung: Über eine Programmierschnittstelle greift der Assistent auf Kalender wie Google Kalender, Calendly oder eTermin zu und prüft freie Slots in Echtzeit.
    4. CRM-Abgleich: Bestandskundendaten aus HubSpot, Pipedrive oder GoHighLevel werden abgerufen, damit der Bot den Anrufer erkennt und personalisiert antwortet.
    5. Aktion oder Übergabe: Der Termin wird gebucht, die Anfrage dokumentiert, oder das Gespräch geht mit vollständigem Kontext an einen Mitarbeiter.

    Diese technische Kette entscheidet über die Qualität des Erlebnisses. Fehlt die Anbindung an Kalender oder CRM, bleibt der Bot ein reines Abfragesystem ohne echten Nutzen.

    Kosten, Wirtschaftlichkeit und einfache ROI-Rechnung

    Die Kosten eines KI-Telefonassistenten setzen sich aus wenigen, klar abgrenzbaren Posten zusammen. Wichtiger als die absolute Höhe ist, ob sich die Investition durch weniger verpasste Anrufe und weniger Zeitaufwand im Büro rechnet.

    Kostenart Was typischerweise dazugehört
    Einrichtung Konfiguration der Journeys, Anbindung an Telefonanlage und Systeme
    Integration Verknüpfung mit CRM, Kalender und branchenspezifischer Software
    Monatliche Lizenz Laufender Betrieb, Wartung, Updates der Dialoge
    Schulung Einweisung des Teams in Übergabe- und Eskalationsprozesse

    Eine einfache ROI-Überlegung sieht so aus: Zählen Sie die verpassten Anrufe pro Monat, schätzen Sie den durchschnittlichen Auftragswert und multiplizieren Sie mit der realistischen Abschlussquote. Addieren Sie die Zeitersparnis Ihres Teams in Stunden, multipliziert mit dem internen Stundensatz.

    • Verpasste Anrufe pro Monat mal Auftragswert mal Abschlussquote ergibt den entgangenen Umsatz.
    • Zeitersparnis in Stunden mal Stundensatz ergibt die Entlastung im Büro.
    • Beide Werte zusammen ergeben die monatliche Wertschöpfung, die der Lösung gegenübergestellt wird.

    Wirtschaftlich lohnt sich der Einstieg meist erst, wenn ein nennenswerter Anteil der Anrufe aus Routineanfragen besteht, denn genau dort liegt laut AGFEO das größte Automatisierungspotenzial.

    Welche rechtlichen Pflichten gelten für KI-Telefonie in Österreich?

    Zwei Rechtsrahmen greifen gleichzeitig, wenn Sie Sprachdaten über einen KI-Assistenten verarbeiten: die DSGVO und die europäische KI-Verordnung. Die Datenschutzbehörde Österreich stellt klar, dass die DSGVO auch nach Inkrafttreten der KI-VO uneingeschränkt anwendbar bleibt. Bei der Verarbeitung personenbezogener Daten müssen Sie Art. 5 und Art. 6 DSGVO beachten, und bei automatisierten Entscheidungen kann zusätzlich Art. 22 DSGVO relevant werden.

    Die KI-Verordnung bringt eigene Pflichten mit. Nach Digital Austria müssen Unternehmen eine Risikobewertung durchführen, Mitarbeiter im Umgang mit KI schulen und die Verarbeitung personenbezogener Daten über einen Auftragsverarbeitungsvertrag absichern. Hosting innerhalb der EU wird ausdrücklich empfohlen. Brandauer Rechtsanwälte weisen zudem auf Transparenzpflichten hin: Anrufer müssen erkennen können, dass sie mit einem KI-System sprechen, und bestimmte Anforderungen wie Art. 50 treten stufenweise bis 2. August 2026 in Kraft.

    Konkret bedeutet das für Ihren Betrieb:

    • Ein schriftlicher Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter des Telefonassistenten.
    • Ein kurzer Transparenzhinweis im Dialog, dass ein KI-System antwortet.
    • Dokumentierte Schulungen für alle Mitarbeiter mit KI-Berührung, denn die Schulungspflicht nach Art. 4 KI-VO gilt bereits seit Februar 2025.
    • Nachvollziehbare Logs, um im Streitfall belegen zu können, wie ein Gespräch verlaufen ist.

    Profi-Tipp: Verlangen Sie vom Anbieter schriftlich, wo die Sprachdaten gehostet werden. Ein Standort innerhalb der EU erspart Ihnen spätere Diskussionen mit der Datenschutzbehörde.

    Diese Angaben ersetzen keine Rechtsberatung. Prüfen Sie die aktuellen Pflichten für Ihren Betrieb am besten mit einem Rechtsbeistand oder direkt bei der Datenschutzbehörde.

    Umsetzungsfahrplan: 6 Schritte von Bedarfsermittlung bis Produktivbetrieb

    Ein strukturierter Fahrplan verhindert, dass die Einführung im Chaos endet oder nach zwei Wochen wieder einschläft.

    1. Potenzialanalyse: Anrufstatistik auswerten, Anteil der Routineanfragen bestimmen, erste Use Cases festlegen.
    2. Pilot mit ein bis drei Journeys: Nachtbetrieb, einfache Terminbuchung und Rückrufwunsch reichen für den Start völlig aus.
    3. Integration: Anbindung an Kalender und CRM, damit der Bot echte Daten sieht statt Platzhalter.
    4. Schulung des Teams: Mitarbeiter lernen, wie Übergaben funktionieren und wie sie mit Bot-Protokollen arbeiten.
    5. Monitoring in der Pilotphase: Gesprächsprotokolle stichprobenhaft prüfen, Fehlerquellen identifizieren.
    6. Rollout und laufende Optimierung: Weitere Journeys ergänzen, Dialoge auf Basis echter Gespräche verfeinern.

    Profi-Tipp: Setzen Sie für die Pilotphase eine feste Frist von vier bis sechs Wochen. Läuft der Pilot länger ohne klare Auswertung, verliert das Projekt im Alltag an Priorität.

    Technische Checkliste für die Integration in bestehende Systeme

    Vor der Anbieterauswahl lohnt sich ein Blick auf die eigene Infrastruktur. Klären Sie folgende Punkte intern oder mit Ihrer IT:

    • Ist Ihre Telefonanlage SIP- oder IP-fähig, und lässt sich die Anrufweiterleitung ohne Nummernwechsel einrichten?
    • Welche CRM-Systeme sind im Einsatz, und unterstützt der Anbieter eine native Anbindung an HubSpot, Pipedrive oder GoHighLevel?
    • Wie ist die Kalenderanbindung gelöst, etwa an Google Kalender, Calendly oder eTermin?
    • Greift der Assistent auf eine geprüfte Wissensbasis zu, statt frei zu antworten? Ein RAG-Ansatz verhindert, dass der Bot Informationen erfindet.
    • Wo werden Sprachdaten gehostet, wie sind sie verschlüsselt, und gibt es ein Backup-Konzept?
    • Wer im Unternehmen erhält Zugriff auf Gesprächsprotokolle, und wie ist dieser Zugriff dokumentiert?

    Ohne diese Antworten lässt sich kein Pilotprojekt seriös starten, egal wie überzeugend die Demo des Anbieters wirkt.

    Wichtige KPIs: Wie Sie den Erfolg messen und steuern

    Ohne Baseline keine Erfolgsmessung. Bevor der Pilot startet, sollten Sie erfassen, wie viele Anrufe aktuell unbeantwortet bleiben und wie lange ein durchschnittliches Gespräch dauert.

    Danach zählen vor allem diese Kennzahlen:

    • Verpasste Anrufe: Der zentrale Indikator, der sich direkt auf Umsatz auswirkt.
    • Containment-Rate: Anteil der Gespräche, die der Bot ohne menschliche Hilfe abschließt.
    • Durchschnittliche Bearbeitungszeit (AHT): Wie lange ein Anliegen von Anfang bis Ende dauert.
    • Erstlösungsquote (FCR): Ob das Anliegen beim ersten Kontakt geklärt wird.
    • Kundenzufriedenheit (CSAT): Über kurze Nachbefragungen oder Stichproben erhoben.
    • Terminquote: Anteil der Anrufe, die tatsächlich zu einem gebuchten Termin führen.

    Da Voicebots laut AGFEO bis zu 80 % der Routineanfragen übernehmen können, ist eine Containment-Rate in dieser Größenordnung ein realistischer mittelfristiger Zielwert für standardisierte Prozesse, nicht für den ersten Monat. Setzen Sie in der Pilotphase lieber niedrigere Zwischenziele und dokumentieren Sie jede Verbesserung nachvollziehbar.

    Praxisregeln und typische Fehler vermeiden

    Die häufigste Ursache für gescheiterte Projekte ist nicht die Technik, sondern der Start mit zu komplexen Dialogen. Wer versucht, gleich beim ersten Anlauf jedes denkbare Anliegen abzudecken, verliert den Überblick und kann Erfolge nicht mehr messen. Besser ist ein enger Fokus auf wenige, klar definierte Journeys wie Terminbuchung, Statusabfrage und Öffnungszeiten.

    Was in der Praxis funktioniert:

    • Mit wenigen Journeys starten und erst nach stabilem Betrieb erweitern.
    • Auf geprüfte Unternehmensinhalte statt freier KI-Antworten setzen.
    • Warm-Handover mit vollständigem Kontext an Mitarbeiter übergeben, nie kalt weiterleiten.
    • Laufendes Monitoring und regelmäßige Sprachanalysen einplanen.

    Was regelmäßig schiefgeht:

    • Fehlende Integration in Kalender oder CRM, wodurch der Bot nur oberflächlich antworten kann.
    • Unzureichende Schulung des Teams, sodass Übergaben chaotisch verlaufen.
    • Kein klarer Eskalationspfad für schwierige oder emotionale Gespräche.

    Profi-Tipp: Führen Sie eine einfache Versionskontrolle für Ihre Dialoge ein. So sehen Sie sofort, welche Änderung eine Verbesserung oder Verschlechterung der Kennzahlen ausgelöst hat.

    Wie Sie einen Anbieter auswählen: Fragen und Entscheidungskriterien

    Ein Anbietergespräch lohnt sich erst, wenn Sie die richtigen Fragen stellen. Klären Sie direkt am Anfang, wie die Anbindung an Ihre bestehenden Systeme funktioniert, wo die Daten gespeichert werden, ob ein Auftragsverarbeitungsvertrag angeboten wird und welches Service-Level im Störungsfall gilt.

    Bewerten Sie Anbieter nach folgenden Kriterien:

    • Nachweisbare Einsparungen bei vergleichbaren Betrieben in Österreich.
    • Lokale Erfahrung mit Ihrer Branche, etwa Ordinationen, Handwerk oder Gastronomie.
    • Anpassbarkeit der Journeys ohne monatelange Entwicklungszeit.
    • Ein klarer Upgrade-Pfad, wenn sich das Anrufvolumen erhöht.

    Bei Vertragsverhandlungen lohnt ein genauer Blick auf Laufzeiten, Exit-Optionen und Datenportabilität. Ein seriöser Anbieter lässt Sie den Nutzen zunächst in einem Pilotprojekt nachweisen, bevor Sie sich langfristig binden.

    Change-Management und Mitarbeitereinbindung bei der Einführung

    Ein KI-Telefonassistent verändert Arbeitsabläufe, und genau das löst bei manchen Mitarbeitern Widerstand aus. Wer die Einführung ohne Erklärung ankündigt, riskiert Verunsicherung, gerade an der Rezeption oder im Empfang, wo Telefonieren bisher zur Kernaufgabe gehörte.

    Die Empfangsmitarbeiterin erklärt ihrer Kollegin, wie das neue KI-System funktioniert und welche Vorteile es im Arbeitsalltag bringt.
    Die Empfangsmitarbeiterin erklärt ihrer Kollegin, wie das neue KI-System funktioniert und welche Vorteile es im Arbeitsalltag bringt.Quelle: KI-generiert

    Binden Sie Ihr Team frühzeitig ein und erklären Sie den Zweck klar: Der Assistent übernimmt Routinefragen, damit sich Mitarbeiter auf anspruchsvollere Gespräche und persönliche Betreuung konzentrieren können. Legen Sie gemeinsam fest, welche Anliegen weiterhin ausschließlich von Menschen bearbeitet werden. Das schafft Akzeptanz und verhindert das Gefühl, ersetzt zu werden. Ein kurzer wöchentlicher Austausch während der Pilotphase, in dem das Team Feedback zu den Bot-Dialogen gibt, verbessert zusätzlich die Qualität der Antworten.

    Sicherheitsaspekte und Datenschutz bei Sprachaufzeichnung

    Sprachdaten gelten als personenbezogene Daten und unterliegen damit vollständig der DSGVO. Jede Aufzeichnung eines Telefonats muss einen klaren Zweck haben, zeitlich begrenzt gespeichert werden und vor unberechtigtem Zugriff geschützt sein.

    Praktisch bedeutet das: Verschlüsselung der Sprachdaten während der Übertragung und Speicherung, ein dokumentiertes Löschkonzept nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist und ein Zugriffskonzept, das nur befugten Personen Einsicht in Gesprächsprotokolle erlaubt. Informieren Sie Anrufer zu Beginn des Gesprächs kurz darüber, dass die Kommunikation mit einem KI-System erfolgt und gegebenenfalls aufgezeichnet wird. Diese Transparenz erfüllt sowohl DSGVO-Grundsätze als auch die Informationspflichten der KI-Verordnung in einem Schritt.

    Bedarfsanalyse: Anrufarten und Kundensegmente identifizieren

    Bevor Sie einen Voicebot konfigurieren, brauchen Sie ein klares Bild davon, welche Anrufe tatsächlich eingehen. Eine einfache Methode: Lassen Sie Ihr Team zwei Wochen lang jeden Anruf grob kategorisieren, etwa nach Terminwunsch, Statusabfrage, Beschwerde oder allgemeiner Information.

    Übersicht der Anrufkategorien für die KI-Konfiguration
    Übersicht der Anrufkategorien für die KI-KonfigurationQuelle: KI-generiert

    Aus dieser Auswertung ergeben sich die Kundensegmente, für die sich eine Automatisierung lohnt. Neukunden mit einfachen Erstanfragen lassen sich meist vollständig automatisiert bedienen. Bestandskunden mit individuellen Anliegen brauchen dagegen oft weiterhin persönlichen Kontakt, auch wenn der Bot die Vorqualifikation übernimmt und relevante Informationen für den Mitarbeiter zusammenfasst. Diese Vorarbeit entscheidet später darüber, welche Journeys Sie im Pilotprojekt priorisieren.

    Schulungs- und Supportmodelle nach der Einführung

    Ein Voicebot ist nach dem Rollout kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein System, das laufende Pflege braucht. Die meisten Anbieter bieten unterschiedliche Supportmodelle an, von einer einmaligen Einweisung bis zu einer kontinuierlichen Betreuung mit regelmäßigen Optimierungsgesprächen.

    Für Betriebe mit mehreren Standorten oder wechselndem Personal empfiehlt sich ein Modell mit dokumentierten Schulungsunterlagen, auf die neue Mitarbeiter jederzeit zugreifen können. Ergänzend braucht es einen klaren Ansprechpartner für technische Störungen und einen regelmäßigen Rhythmus, in dem Dialoge anhand echter Gesprächsdaten überarbeitet werden. Diese Schulungspflicht deckt sich übrigens direkt mit den Anforderungen der KI-Verordnung, die dokumentierte KI-Kompetenzschulungen für alle betroffenen Mitarbeiter vorschreibt.

    Unsere Praxis-Empfehlung aus Sicht von Assistent24

    Die größte Fehlerquelle bei der Einführung eines KI-Telefonassistenten ist nicht mangelnde Technik, sondern mangelnder Fokus. Viele Betriebe wollen beim Start gleich alles abdecken, von der Terminbuchung bis zur komplexen Reklamation, und verlieren dadurch die Übersicht. Priorisieren Sie stattdessen Erreichbarkeit über Vollständigkeit. Ein Bot, der drei Journeys zuverlässig beherrscht, bringt mehr als einer, der zwanzig Journeys halbherzig versucht.

    Assistent24 begleitet österreichische Betriebe von der ersten Potenzialanalyse bis zum laufenden Betrieb und legt dabei besonderen Wert auf saubere Anbindung an bestehende Systeme, weil genau dort die meisten Projekte in der Praxis scheitern. Wer unsicher ist, wo der eigene Betrieb steht, sollte den Anrufaufwand der letzten Wochen grob erfassen und daraus die ersten Journeys ableiten, bevor überhaupt ein Anbietergespräch stattfindet.

    Kurzangebot: Wie Assistent24 bei Einführung und Betrieb unterstützt

    Anders als ein klassisches Callcenter bindet Assistent24 keine langen Vertragslaufzeiten und keine zusätzliche Schicht Personal, die Sie erst einlernen müssen. Assistent24 übernimmt Potenzialanalyse, Pilot-Setup, die Anbindung an Ihr CRM und Ihren Kalender sowie die laufende Betreuung nach dem Start, alles aus einer Hand und abgestimmt auf Ihren Betrieb.

    Assistent24
    Assistent24Quelle: KI-generiert

    Der Vorteil liegt in der lokalen Erfahrung: Assistent24 kennt die Anforderungen österreichischer Betriebe aus Handwerk, Hausverwaltung, Gastronomie und Gesundheitswesen und misst den Erfolg an denselben Kennzahlen, die in diesem Artikel besprochen wurden, weniger verpasste Anrufe, eine höhere Terminquote und spürbare Entlastung im Büro. Wer beispielsweise viele wiederkehrende Anfragen koordinieren muss, findet auf der Branchenseite für Hausverwaltungen ein passendes Angebotspaket. Fahrschulen mit hohem Anrufaufkommen zu Probestunden und Terminen finden ein vergleichbares Modell auf der Seite für Fahrschulen. Fordern Sie eine unverbindliche Demo an und lassen Sie sich zeigen, wie ein Pilotprojekt für Ihren Betrieb konkret aussehen würde.

    Wesentliche Punkte auf einen Blick

    Ein KI-Telefonassistent löst verpasste Anrufe zuverlässig, wenn er mit wenigen klaren Journeys startet, an CRM und Kalender angebunden ist und DSGVO- sowie KI-VO-Pflichten von Anfang an einhält.

    Thema Details
    Sofort starten Anrufvolumen und Routineanteil eine Woche lang erfassen, dann zwei bis drei Pilot-Journeys festlegen.
    Technik richtig anbinden Kalender wie Google Kalender oder Calendly und CRM wie HubSpot oder Pipedrive von Anfang an integrieren.
    Recht einhalten Auftragsverarbeitungsvertrag abschließen, Mitarbeiter schulen und Transparenzhinweis im Dialog einbauen.
    Erfolg messen Containment-Rate, verpasste Anrufe und Terminquote als zentrale Kennzahlen laufend beobachten.
    Mit Assistent24 umsetzen Assistent24 begleitet Potenzialanalyse, Pilot, Integration und Support für österreichische Betriebe.

    Quellen

    Für rechtliche Detailfragen zu Datenschutz und KI-Einsatz lohnt sich der direkte Blick auf offizielle Stellen statt auf Sekundärquellen.

    Häufige Fragen

    Ein KI-Telefonassistent, der rund um die Uhr Anrufe annimmt, Termine bucht und nur komplexe Fälle an Mitarbeiter weiterleitet, ist die praktikabelste Sofortmaßnahme.

    Ein Voicebot wird wirtschaftlich interessant ab einem moderaten wöchentlichen Anrufvolumen mit einem hohen Anteil wiederkehrender Fragen, insbesondere wenn regelmäßig während Stoßzeiten Anrufe verpasst werden, laut AGFEO.

    Betriebe müssen DSGVO- und DSG-Vorgaben einhalten, einen Auftragsverarbeitungsvertrag abschließen, Mitarbeiter schulen und Anrufer transparent über den KI-Einsatz informieren, wie Digital Austria und die zuständige Aufsicht erläutern.

    Vier bis sechs Wochen mit ein bis drei klar definierten Journeys reichen aus, um erste Kennzahlen wie Containment-Rate und Terminquote belastbar auszuwerten.

    Ja, Assistent24 bindet den KI-Telefonassistenten an gängige CRM-Systeme wie HubSpot, Pipedrive oder GoHighLevel sowie an Kalender wie Google Kalender, Calendly oder eTermin an.

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